Maklerkosten

Bei der Frage nach der Zusammenarbeit mit einem Immobilienmakler spielen die Kosten eine sehr wichtige Rolle. 

Grundsätzlich verdient der Makler nur dann, wenn ein notarieller Kaufvertrag zustande kommt und dieser auf die Vermittlungstätigkeit des Maklers zurückzuführen ist. Der Makler trägt also das Risiko des Zustandekommens eines Vertrages und bei zeitlichem Ablauf des Vermittlungsauftrages auch das Risiko gar nicht bezahlt zu werden. 

Die Höhe der Maklercourtage und welche Partei den Makler bezahlt ist grundsätzlich frei verhandelbar. Das "Bestellerprinzip" wie es im Mietrecht eingeführt wurde gilt beim Immobilienverkauf (noch?) nicht. In Hessen ist die übliche Maklercourtage 5% zzgl. Mwst, die mehrheitlich noch vom Käufer bezahlt wird.

Meiner Ansicht nach gibt es gute Gründe für eine Deckelung der Maklercourtage und für eine Aufteilung der Maklerkosten zwischen den Parteien. Der Makler wird schliesslich für beide Seiten tätig und ist zur Neutralität verpflichtet. Die Maklerkosten zu teilen macht die Kosten für beide Parteien überschaubar und führt zu einer höheren Akzeptanz der Maklertätigkeit.

Persönlich plädiere ich dafür, dass sich der Verkäufer an den Maklerkosten zumindest beteiligt, da der Makler zunächst mal den Verkäufer entlastet und ausschliesslich in seinem Auftrag tätig wird. Die Dienstleistung, die der Makler dem Verkäufer erbringt, sowie der höhere Verkaufspreis, den der Makler regelmäßig erzielt, sollten es dem Verkäufer wert sein.

Welches Provisionsmodell im Einzelfall Sinn macht, hängt unter anderem vom Wert der Immobilie und der Marktlage ab und ist Teil der Vermarktungsstrategie.

Bei der Vermietung biete ich Ihnen meine Dienstleistung pauschal für eine Monatskaltmiete zzgl. Mwst. an.